Einleitung
Lange Zeit galt "Nachhaltigkeit" in der Zerspanung als Nischenthema für Image-Broschüren. Doch der Wind hat sich gedreht. Große OEMs (Original Equipment Manufacturers) aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik oder dem Anlagenbau fordern zunehmend von ihren Zulieferern (Tier 1 und Tier 2) harte Fakten zur CO2-Bilanz (Corporate Carbon Footprint) ihrer gelieferten Fräs- und Drehteile.
Der Grund: Der OEM kann seine eigenen Klimaziele (Scope 3 Emissionen der Lieferkette) nur erreichen, wenn seine Lohnfertiger ebenfalls nachhaltig produzieren. Wer hier keine Daten liefern kann, riskiert, lukrative Aufträge an "grünere" Konkurrenten zu verlieren.
Die gute Nachricht: In der Zerspanung schließt Nachhaltigkeit wirtschaftlichen Profit nicht aus. Im Gegenteil: Geringerer Ressourceneinsatz bedeutet direkt höhere Margen.
