Einleitung
Wenn man in eine typische deutsche Lohnfertigung für Fräs- oder Drehteile geht, sieht man oft ein Bild der massiven Gegensätze. Da stehen High-Tech-CNC-Maschinen im Wert von Millionen Euro, die auf den tausendstel Millimeter genau interpolieren können – und direkt daneben hängt ein abgegriffener Klemmordner mit ölverschmierten, handgeschriebenen Laufkarten.
Papier ist nach wie vor das primäre Informations-Trägermedium in der Fertigung. Doch dieser "Zettelwald" bremst mittelständische Betriebe massiv aus. Die papierlose Fertigung (Paperless Manufacturing) ist längst keine Utopie mehr – sie ist der zwingend notwendige Standard, um im globalen Preiskampf zu bestehen.
