Was ein KMU wirklich braucht
1. Schnelle Kalkulation aus der CAD-Datei
Der Kunde schickt eine DXF oder STEP per E-Mail. In einem modernen Workflow sollte es möglich sein, diese Datei einzulesen und innerhalb von Sekunden ein Angebot zu generieren – auf Basis der eigenen Maschinendaten, nicht auf Basis von Schätzwerten.
Für ein KMU bedeutet das: Der Chef kann morgens am Rechner in 20 Minuten 10 Angebote erstellen, statt den halben Tag mit Kalkulation zu verbringen.
2. Einfachheit vor Feature-Fülle
Ein KMU braucht kein System mit 500 Menüpunkten und einer dreiwöchigen Schulung. Es braucht eine Software, die der Mitarbeiter nach 30 Minuten bedienen kann. Intuitive Oberfläche, klare Workflows, keine IT-Vorkenntnisse erforderlich.
3. Flexible Stückzahlen und Varianten
Heute 3 Stück, morgen 300, übermorgen ein Einzelstück mit Sondermaß. KMU-Blechverarbeiter leben von ihrer Flexibilität. Das System muss diese Realität abbilden, ohne bürokratischen Overhead bei der Auftragsanlage.
4. Transparente Kosten
KMU haben kein Budget für überraschende Lizenzgebühren, Beraterstunden oder Hardware-Investitionen. Ein Cloud-System mit klarem Preismodell (monatlich, pro Nutzer, kündbar) ist entscheidend. Kein eigener Server, keine Wartung, keine IT-Abteilung nötig.
5. Maschinenspezifische Daten statt Pauschalen
Jeder Betrieb hat andere Maschinen. Der eine hat eine gebrauchte Bystronic, der andere eine neue Trumpf. Die Software muss es ermöglichen, die eigenen Stundensätze, Vorschübe und Rüstzeiten zu hinterlegen – denn nur so stimmt die Kalkulation.
6. Nachkalkulation ohne Aufwand
Hat sich der Auftrag gelohnt? Viele KMU können diese Frage nicht beantworten. Eine integrierte Zeiterfassung, die automatisch Soll- und Ist-Zeiten vergleicht, gibt dem Betrieb endlich Kostentransparenz – ohne dass der Mitarbeiter Formulare ausfüllen muss.