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Kalkulations-Tool

Maschinenstundensatz
berechnen.

Maschinendaten

150,000 €
10 Jahre
5 %
5,000 €
1600 h

Betriebsmittel & Raum

Ihr kalkulierter Stundensatz

22.34€ / h

Basierend auf Maschinenvollkostenrechnung

Kostenaufschlüsselung (pro Jahr)

Abschreibung
15,000 €
Zinskosten (5% kalk.)
3,750 €
Raumkosten
3,600 €
Energiekosten
8,400 €
Instandhaltung
5,000 €
Gesamtkosten p.a.35,750 €

Wussten Sie schon? Unser ERP übernimmt diese Daten automatisch in die Nachkalkulation, damit Ihre Marge bei jedem Auftrag gesichert ist. Hören Sie auf zu schätzen – fangen Sie an zu wissen.

Immer mit den richtigen Stundensätzen rechnen

In nurb44 hinterlegen Sie Ihre Maschinenstundensätze einmalig – für präzise, automatische Angebotskalkulationen.

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Was ist der Maschinenstundensatz?

Der Maschinenstundensatz ist eine zentrale Kennzahl in der Lohnfertigung. Er gibt an, welche Kosten pro Betriebsstunde einer Maschine anfallen – unabhängig davon, ob ein Auftrag bearbeitet wird oder nicht. Für Zerspaner, Blechfertiger und CNC-Betriebe ist er die Grundlage jeder seriösen Angebotskalkulation.

Maschinenstundensatz: die Formel

Der Maschinenstundensatz ist die Summe aller maschinenabhängigen Kosten eines Jahres, geteilt durch die Laufstunden der Maschine im Jahr:

Stundensatz = (Abschreibung + Zinsen + Raum + Energie + Instandhaltung) ÷ Laufstunden

  • Abschreibung = Anschaffungskosten ÷ Nutzungsdauer
  • Kalkulatorische Zinsen = Anschaffungskosten ÷ 2 × Zinssatz
  • Raumkosten = Fläche × Monatsmiete pro m² × 12
  • Energiekosten = Leistung in kW × Laufstunden × Strompreis
  • Instandhaltung = Wartung, Reparaturen und Verschleißteile pro Jahr

Personalkosten gehören nicht hinein. Sie werden in der Kalkulation separat als Fertigungslohn angesetzt.

€

Abschreibung

Die Abschreibung verteilt die Anschaffungskosten einer Maschine über ihre Nutzungsdauer. Eine CNC-Fräse mit 150.000 € Anschaffungskosten und 10 Jahren Nutzungsdauer erzeugt jährlich 15.000 € kalkulatorische Kosten – unabhängig von der tatsächlichen Auslastung.

⚡

Energiekosten

Die Energiekosten hängen direkt von der Leistungsaufnahme der Maschine und den Betriebsstunden ab. Bei einer Maschine mit 15 kW Leistung und 0,35 €/kWh ergeben sich schnell über 8.000 € pro Jahr – ein Kostenblock, der häufig unterschätzt wird.

🔧

Instandhaltung

Wartung, Reparaturen und Verschleißteile summieren sich über das Jahr. Erfahrungswerte liegen bei 3–5 % der Anschaffungskosten pro Jahr. Bei älteren Maschinen steigen diese Kosten überproportional an.

Warum den Maschinenstundensatz kennen?

Wer seinen Maschinenstundensatz nicht kennt, kalkuliert Angebote im Blindflug. Zu niedrige Stundensätze führen zu versteckten Verlusten, zu hohe Sätze kosten Aufträge. Der Maschinenstundensatz bildet zusammen mit den Personalgemeinkosten die Basis für den Fertigungskostensatz – und damit für jeden Euro, den Sie am Auftrag verdienen.

Für die Angebotskalkulation

Nur wer seine realen Maschinenkosten kennt, kann wettbewerbsfähige Angebote schreiben und gleichzeitig die eigene Marge sichern. Der Maschinenstundensatz ist der erste Schritt zu einer belastbaren Kalkulation.

Für Investitionsentscheidungen

Eine neue Maschine lohnt sich nur, wenn der Stundensatz stimmt. Vergleichen Sie den Maschinenstundensatz verschiedener Anlagen und entscheiden Sie auf Basis harter Zahlen statt Bauchgefühl.

So funktioniert unser Rechner

Unser Maschinenstundensatz-Rechner basiert auf der Maschinenvollkostenrechnung. Er berücksichtigt alle relevanten Kostenblöcke:

  1. Kalkulatorische Abschreibung: Anschaffungskosten verteilt auf die Nutzungsdauer.
  2. Kalkulatorische Zinsen: Kapitalbindungskosten auf Basis des halben Anschaffungswertes.
  3. Raumkosten: Platzbedarf der Maschine multipliziert mit dem monatlichen Mietpreis.
  4. Energiekosten: Leistungsaufnahme × Betriebsstunden × Strompreis.
  5. Instandhaltung: Jährliche Wartungs- und Reparaturkosten.

Die Summe aller Kosten geteilt durch die jährlichen Betriebsstunden ergibt Ihren Maschinenstundensatz – sofort, transparent und ohne versteckte Kosten.

Rechenbeispiel: Laserschneidanlage

Ein Beispiel mit angenommenen Werten für eine Laserschneidanlage im Zweischichtbetrieb. Ihre eigenen Zahlen können Sie oben im Rechner eingeben.

KostenartRechnungpro Jahr
Abschreibung600.000 € ÷ 10 Jahre60.000 €
Kalkulatorische Zinsen300.000 € × 6 %18.000 €
Raumkosten40 m² × 8 € × 123.840 €
Energiekosten20 kW × 3.000 h × 0,25 €15.000 €
InstandhaltungErfahrungswert pro Jahr24.000 €
Summe÷ 3.000 Laufstunden120.840 €

Ergebnis: 40,28 € pro Stunde Maschinenkosten, ohne Personal. Läuft dieselbe Anlage nur 1.500 Stunden im Jahr, steigt der Satz auf 75,56 €. Die Auslastung hat also mehr Einfluss als fast jeder andere Wert.

Vom Stundensatz zum Angebotspreis

Der Stundensatz allein ergibt noch keinen Preis. Entscheidend ist, wie lange ein Teil auf der Maschine läuft. Beim Laserschneiden hängt das von Schnittlänge, Anzahl der Einstiche und Blechdicke ab, dazu kommen Rüstzeit, Material und Folgeschritte wie Kanten.

Die Schnittlänge einer Kontur berechnet die DXF-Analyse, ob Ihre Maschinen die Aufträge schaffen, zeigt der Kapazitäts-Check. In nurb44 hinterlegen Sie Ihre Stundensätze einmal pro Maschine, danach kalkuliert die CAD-Analyse jedes Teil automatisch. Testen Sie es in der Sofort-Kalkulation.

Häufige Fragen zum Maschinenstundensatz

Wie berechnet man den Maschinenstundensatz?

Man addiert alle maschinenabhängigen Kosten eines Jahres, also Abschreibung, kalkulatorische Zinsen, Raumkosten, Energiekosten und Instandhaltung, und teilt die Summe durch die Laufstunden der Maschine im Jahr.

Gehören Personalkosten in den Maschinenstundensatz?

Nein. Der Maschinenstundensatz enthält nur die Kosten der Maschine. Löhne und Lohnnebenkosten werden in der Kalkulation separat über den Fertigungslohn oder einen eigenen Personalstundensatz berücksichtigt.

Warum werden die Zinsen nur auf die Hälfte der Anschaffungskosten berechnet?

Weil das gebundene Kapital durch die Abschreibung über die Nutzungsdauer sinkt. Im Durchschnitt ist etwa die Hälfte der Anschaffungskosten gebunden, deshalb rechnet man die kalkulatorischen Zinsen auf diesen Wert.

Welche Laufzeit pro Jahr sollte ich ansetzen?

Die realistisch erreichte Laufzeit, nicht die theoretisch mögliche. Wer mit zu vielen Stunden rechnet, setzt einen zu niedrigen Stundensatz an und verliert bei jedem Auftrag Geld. Werte aus der Betriebsdatenerfassung sind die beste Grundlage.

Wie oft sollte man den Maschinenstundensatz neu berechnen?

Mindestens einmal im Jahr und immer dann, wenn sich Strompreis, Miete, Auslastung oder Schichtmodell deutlich ändern.

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