Drehzahl n
796 1/min
Schnittgeschwindigkeit vc
25 m/min
Vorschubgeschwindigkeit vf
119 mm/min
n = vc × 1000 / (π × d)
vf = n × f
Drehzahl n
796 1/min
Schnittgeschwindigkeit vc
25 m/min
Vorschubgeschwindigkeit vf
119 mm/min
n = vc × 1000 / (π × d)
vf = n × f
Die Drehzahl ergibt sich aus der gewünschten Schnittgeschwindigkeit und dem Durchmesser von Werkzeug oder Werkstück:
n = vc × 1000 / (π × d)
Beispiel: Ein HSS-Bohrer mit 10 mm soll in Baustahl mit 25 m/min arbeiten. 25 × 1000 / (3,1416 × 10) ergibt rund 796 Umdrehungen pro Minute. Bei 5 mm Durchmesser verdoppelt sich die Drehzahl auf etwa 1.590 1/min.
| Werkstoff | HSS (m/min) | Hartmetall (m/min) |
|---|---|---|
| Baustahl (S235, S355) | 20 bis 30 | 70 bis 120 |
| Edelstahl (1.4301, 1.4404) | 8 bis 12 | 40 bis 70 |
| Grauguss | 15 bis 25 | 60 bis 100 |
| Messing | 30 bis 50 | 80 bis 150 |
| Aluminium | 40 bis 80 | 150 bis 300 |
Das sind grobe Startwerte. Beschichtung, Kühlung, Maschine und Werkzeuggeometrie verschieben die richtige Schnittgeschwindigkeit deutlich. Die Angaben des Werkzeugherstellers haben immer Vorrang.
Beim Bohren und Drehen gibt man den Vorschub pro Umdrehung f an. Die Vorschubgeschwindigkeit ist dann vf = n × f. Beim Fräsen zählt der Vorschub pro Zahn fz, multipliziert mit der Zahl der Schneiden z: vf = n × fz × z.
Für Gewinde braucht es zuerst das richtige Kernloch, die Werte stehen in der Kernloch-Tabelle. Aus Drehzahl und Vorschub ergibt sich die Bearbeitungszeit, und mit dem Maschinenstundensatz wird daraus ein Preis.
Richtwerte, ein Beispiel fürs Kernloch und typische Fehler beim Bohren erklärt der Artikel Drehzahl beim Bohren berechnen.
Drehzahl n = Schnittgeschwindigkeit vc × 1000 / (π × Durchmesser d). Für einen 10-mm-Bohrer mit 25 m/min ergibt das 25 × 1000 / (3,1416 × 10) ≈ 796 1/min.
Als grober Startwert gelten für HSS-Bohrer in Baustahl etwa 20 bis 30 m/min, für Hartmetallbohrer etwa 70 bis 120 m/min. Maßgeblich sind die Angaben des Werkzeugherstellers, die auch Beschichtung und Kühlung berücksichtigen.
Edelstahl leitet Wärme schlecht und verfestigt sich bei Reibung. Zu hohe Drehzahl überhitzt die Schneide, der Bohrer wird stumpf und das Material härtet an der Bohrstelle aus. Deshalb liegt die Schnittgeschwindigkeit deutlich unter der für Baustahl, bei kräftigem Vorschub.
Der Vorschub f gibt an, wie weit das Werkzeug pro Umdrehung vorrückt, in mm/U. Die Vorschubgeschwindigkeit vf ist der Weg pro Minute in mm/min und ergibt sich aus Vorschub mal Drehzahl.
Vorschubgeschwindigkeit vf = Drehzahl n × Vorschub pro Zahn fz × Anzahl Schneiden z. Ein Vierschneider mit 0,05 mm pro Zahn bei 3.000 1/min fährt also 600 mm/min.
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